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Pindl-Schulleiterin
Barbara Neumann-Grziwok (links und Präsidentin Jacqueline Heimgärtner (2. von
rechts) vom Rotary Club Millennium mit den Teilnehmern des Projekts „Beste
Regensburger Gymnasiasten“.
Caterine Brize undChristoph Eichinger, Kerstin Jacob und Johannes Keil, Maximilian Keuenhof und Elisa Purschke, Anna Renner, Philipp
Schreier und Barbara Völkl sind Glückspilze. Die Schüler der acht Regensburger
Gymnasien und des Neutraublinger Gymnasiums durften am Rotary-Förderprojekt
„Beste Regensburger Gymnasiasten“ teilnehmen – ein Privileg, das allerdings nicht
Glück, sondern vor allem gute Leistungen, erwiesene Sozialkompetenz und
Engagement zur Voraussetzung hat, wie Clubpräsidentin Jacqueline Heimgärtner
bei der Vorstellung des Projekts und der Teilnehmer im Rahmen
einer Feierstunde im Hesperidengarten vor den Toren Regensburgs betonte.
Grundlage für das Projekt, so
Heimgärtner, war „die Überlegung, dass zwar schwächere Schüler jederzeit die Möglichkeit
haben, von einer Reihe von Fördermaßnahmen profitieren zu können, besonders
gute Schüler hingegen viel zu wenig Unterstützung und Orientierung erfahren.“
Trainings und Praktika
vermittelt
Zu der Aufgabe, besonders begabte und
verantwortungsbewusste Schülerinnen und Schüler so individuell zu fördern, wie
es ihre künftigen Aufgaben in unserer Gesellschaft erfordern, wolle der Rotary
Club Regensburg-Millennium so einen kleinen Teil beitragen: „Mit beispielsweise
einem Rhetoriktraining, einem Persönlichkeits-coaching, einem
Handcoaching und dem Angebot von Praktika wollen wir mithelfen, der Unterschiedlichkeit Raum
zu geben und die Individualität zu fördern“, sagte Heimberger. Für alle Festgäste, die sich fragten, was
wohl Handcoaching bedeuten könne, gab Michaela Gröber eine Demonstration eines knappen Dutzends unterschied-licher
Arten, jemanden per Handschlag zu begrüßen – vom starken, Dominanz ausströmenden „Schraubstock“-Händedruck
bis zum schwachen, Schüchternheit und manchmal auch Desinteresse
signalisierenden „toten Fisch“ oder der „hohlen Hand“, die zeigt, dass der
Begrüßende distanziert bleibt und etwas zurückhält. Während Julius und Leonard
Gröber aus den Klassen 9c und 6b des Pindl-Gymnasiums den Abend auf Piano und
Geige mit Stücken von Friedrich
Seitz, William Gillock und Ludwig van
Beethoven musikalisch umrahmten, hatten sich die Gymnasiasten selbst etwas Besonderes ausgedacht. Nachdem
sie sich eingangs mit einem Gstanzl zur Gitarre vorgestellt hatten, lieferten sie im zweiten Teil des
Abends einen Sketch zum Thema „Lernen und belehrt werden“. Dabei wurde Anna
Renner in ihrem Versuch, ein Thema vorzutragen, immer wieder von
besserwisserischen Kollegen unterbrochen und mit Verbesserungsvorschlägen traktiert.
Mehr Kreativität
gefordert
Renner bekam den roten Faden
überreicht, der ihrem Vortrag bislang gefehlt habe, und beantwortete die Forderung nach mehr
Kreativität mit dem Hinweis: „Ich bin im G8, da habe ich keine Zeit für
Kreativität.“ Außerdem, resümierte sie, gebe es auch andernorts Gemecker – bei ihrem Praktikum in einem
Hotel zum Beispiel oder in Kareth. „Da sind nämlich neulich Ziegendrillinge zur
Welt gekommen.“
DAS BILDUNGSPROJEKT „BESTE REGENSBURGER GYMNASIASTEN“
Der Rotary
Club Regensburg Millenniumführte das Projekt unter Leitung von
Oberstudiendirektorin Barbara Neumann-Grziok, Schulleiterin des privaten Pindl-Gymnasiums,
nun schon zum vierten Mal durch.
➤Neun Schüler und Schülerinnen aus der
Klassenstufe Q 11 aus Regensburger Gymnasien sowie dem Neutraublinger Gymnasiumwurden
wegen ihrer Leistungen, ihrer Sozialkompetenz und ihres Engagements ausgesucht.
➤Zum Spektrum der
Förderangebote gehören u. a. ein Rhetoriktraining, ein Persönlichkeits- und ein
Handcoaching sowie das Angebot von Praktika.
➤Ziel ist es, besonders
talentierten, leistungsbereiten und sozial verantwortlichen jungen Menschen
Perspektiven zu ihrer Berufswahl und persönlichen Entwicklung zu vermitteln. |