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Unser Gemeindienstprojekt
Erlebnisaktion mit behinderten Menschen aus der Werkstatt St. Michael

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Nachrichtenbild
Am Samstagnachmittag, den 10. September 2011 lud der Rotary Club Kamenz die Werkstatt für behinderte Menschen des Klosters St. Marienstern zu einem Erlebnisnachmittag ein.

Eine Gruppe der Werkstatt kam mit ihrer Leiterin Frau Ziesch und zwei Begleitern zum Missionshof Lieske, wo unser Treffpunkt war. Der Ort war nicht zufällig ausgewählt, da der Rotary Club als einen seiner Gemeindienstprojekte die Unterstützung von behinderten Menschen pflegt, und im Missionshof auch die Einbeziehung der dortigen Heimbewohner ermöglichte.

Unsere rotarischen Freunde Andreas Bathow und Dieter Käbisch, die sich um die Organisation des Nachmittags kümmerten, haben sich etwas Besonderes einfallen lassen.

Zunächst fuhren wir mit der Gruppe aus der Behindertenwerkstatt zum naheliegenden Steinbruch der Lausitzer Grauwacke GmbH bei Oßling. Herr Wiesner, der Werksleiter, übernahm die Führung und erläuterte uns die Funktion des Steinbruches und sehr anschaulich die Produkte, die das Werk im Wesentlichen per Schiene verlassen. Bei einer Rundfahrt durch das Werksgelände – jeder musste mit Schutzhelm und Warnweste ausgerüstet sein – erhielten wir einen kleinen Eindruck von der gewaltigen Größe des Steinbruches und der Verarbeitungs- und Fördertechnik. Bei der Rundfahrt waren auch fünf Kinder der Jugendfeuerwehr Straßgräbchen dabei, die am Nachmittag selbst noch aktiv werden sollten.

Auf dem Missionshof angekommen konnten wir uns bei Kaffee, anderen Getränken und an den in der Klosterbäckerei gebackenen leckeren Kuchen stärken.

Als Unterstützung für die nächste Aktion brachte Freund Bathow drei Mitglieder von der Freiwilligen Feuerwehr und die Kinder der Jugendfeuerwehr Straßgräbchen mit.Sie boten uns allen eine kleine Feuerwehrübung, mit einem simulierten Küchenbrand - der eine gewaltige Stichflamme erzeugte. Die Kinder zeigten verschiedene Knoten, die sie bereits erlernt hatten. Unsere Gäste durften sich auch schon mal ein Atemschutzgerät umhängen oder beim Auf- und Abbauen helfen. Zum Abschluss und als Höhepunkt konnten alle mitmachen. Beim Schlauchausrollen, Pumpeanstellen, Schläucheverbinden und natürlich auch Wasser spritzen. Die Behinderten aus Panschwitz, aus Lieske, die Rotarier und auch die Feuerwehrleute machten mit bis das Wasser im Löschtank alle war.

Mittlerweile hatten sich fast alle Heimbewohner mitsamt dem neuen Leiter Herrn Winkler eingefunden und es wurde zum Abschluss noch gemeinsam deftig vom Grill gegessen. Auch hier hat sich bei der Vorbereitung und Essenverteilung die FFW Straßgräbchen mit Herrn Bathow an der Spitze eingebracht.

Herzlichen Dank für die tolle Hilfe !

Der erlebnisreiche Nachmittag wird sicher allen noch lange in Erinnerung bleiben und wir im Rotary Club machen uns schon Gedanken über die nächste Aktion. Uns allen hat es viel Spaß gemacht anderen eine Freude zu bereiten.

Montag, 12. September 2011/web513
Letzte Änderung: 27.01.12/web513


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