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Wasserversorgung am Fuß des Kilimandscharo

Wasserprojekt Singa in Kibosho, Tansania

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Nachrichtenbild Das Ziel dieses Projekts- das vom RC Erlangen betrieben wird- ist es ca. 8000 Einwohner von Singa Village in der Gemeinde Kibosho am Südhang des Kilimandscharos mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.
Foto: Das Bild zeigt Rotarier Volker Petermann, der sich  von der Funktionsfähigkeit des Projektes vor Ort  überzeugte.

Ein anspruchsvolles Vorhaben ist das mit 315.000 Euro angesetzte Wasserprojekt Singa Village in Tansania. Der Rotary Club Erlangen arbeitet an diesem Projekt gemeinsam mit dem RC Traunstein und dem gemeinnützigen Aktionskreis Ostafrika e.V. (AKO). Nun steht die Aufgabe kurz vor dem Abschluss.
Ziel des Projektes ist die Versorgung der ca. 8.000 Einwohner sowie mehrerer Schulen der Großgemeinde Singa mit sauberem Trinkwasser.  Dafür  wird sauberes Wasser an zwei Stellen dem Msoo-Fluss entnommen und über ein etwa. 15 Kilometer langes Rohrleitungssystem mit Speicher- und Pufferbehältern zu den Siedlungen transportiert. An 24 öffentlichen Zapfstellen kann sich die Bevölkerung gegen eine geringe Gebühr mit sauberem Trinkwasser versorgen.
Die Dorfgemeinschaften übernehmen den Betrieb des Systems nach Fertigstellung und finanzieren aus den Gebühren die Wartung und Instandhaltung.
 
Die Bauarbeiten begannen Anfang 2008. Ende Mai 2011 wurden alle Anlagen fertig gestellt, sodass die Bevölkerung nun sauberes Trinkwasser zur Verfügung hat. Rotarier des RC Erlangen und des RC Traunstein überprüften während einer Reise die gesamte Wasserversorgung sowie die Abrechnung der Bauaufträge .
Die Anlage wird einer bereits gegründeten „Water User Association“ übergeben, die für den Betrieb, die zukünftige Wartung und für die Reparatur aller Anlagenteile die Verantwortung trägt.



Spenden von Rotary Clubs für dieses Projekt werden gern entgegengenommen.

Als Ansprechpartner beim RC Erlangen steht Ihnen AP Petermann zur Verfügung. Anfragen zum Aktionskreis Ostafrika AKO richten Sie bitte an Freund Böhme, RC Traunstein.

Hintergrund des Projektes

Traditionell wird die Bevölkerung über Grabensysteme mit Flusswasser versorgt, das aus den tief liegenden Schluchten in langen hangparallel verlaufenden Gräben auf die Siedlungsflächen geleitet wird. In den offenen Kanälen wird auch Wäsche gewaschen, spielen Kinder und saufen Haustiere. Neben den Gräben stehen über offenen Gruben die mit Blattwerk verhüllten Toiletten. Traditionell begraben die Familien ihre Verstorbenen unmittelbar neben den Hütten und damit auch neben den Wassergräben. Hierdurch entsteht eine große Verunreinigung des Grabenwassers, was zu häufigem Auftreten der verschiedenen und oft tödlich verlaufenden Magen-Darm- Erkrankungen, sowie zu hoher Kindersterblichkeit führt (z.B. Ruhr, Salmonellen, Cholera, Typhus). 

Hier setzt der RC Erlangen mit seinen Partnern und mit Unterstützung des Distrikts 1880 an und führt ganz im Sinne von Rotary International ein großes nachhaltiges Wasserprojekt durch.


Auf Erfahrungen aufbauen

Der RC Erlangen und AKO sind schon seit längerem in Tansania tätig und betreuen mit beachtlichem Erfolg in Kibosho unter anderem ein Missionskrankenhaus und mehrere Bildungseinrichtungen. In Fortführung dieser Aktivitäten soll nun dass Wasserprojekt Singa die Erfahrungen und die Organisationsstruktur vom Projekt Kilema-Mandaka nutzen, das von Rotary Clubs im Distrikt 1840 zusammen mit dem AKO bereits weitgehend fertig gestellt wurde..

Nach der Fertigstellung des Singa-Wasserprojekts können neben dem Krankenhaus ca. 8.000 Menschen sowie mehrere große Schulen mit bis zu 700 Schülern mit sauberem Trinkwasser versorgt werden.

Die Gesamtkosten für den ersten Abschnitt der Trinkwasserversorgung belaufen sich auf € 320.000.- und werden durch Spenden des RC Erlangen und des Distriktes 1880, durch Bundesmittel und durch Mittel des Aktionskreises Ostafrika, sowie durch beträchtliche Eigenleistungen einheimischer Arbeitskräfte aufgebracht.

Nähere Angaben finden Sie auf der Homepage des RC Erlangen und des Aktionskreises Ostafrika.

... denn wenn viele kleine Leute,
an vielen kleinen Orten,
viele kleine Dinge tun,
dann können sie das Gesicht der Welt verändern.




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